Kurth: "Auch Lehrerinnen und Lehrer haben eine Pause verdient"

6. August 2012 owy No Comments

Passend zu unserem Themen-Spezial Ferienzeit hatten wir von Ottokar – das BildungsBlog Dresden die Möglichkeit, der sächsischen Kultusministerin einige Fragen zum Thema Ferien zu stellen.

Ottokar: Haben Sie dieses Jahr überhaupt Ferien?
Brunhild Kurth: Ja!

Ottokar: Egal ob Ferien oder Feierabend: Wie schaffen Sie es, abzuschalten?
Kurth: Das gelingt mir am besten, wenn ich in der Natur unterwegs bin.

Ottokar: Was ist ihr liebstes Ferienziel?
Kurth: Natur und Kultur.

Ottokar: Mussten sie einmal mit einem schlechten Schulzeugnis nach Hause kommen und in den Ferien nachsitzen?
Kurth: Nein.

Ottokar: Was ist aus Ihrer Sicht die beste Vorbereitung für Schüler für die Zeit nach den Ferien?
Kurth: In den Ferien sollen die Schüler den Ranzen in die Ecke stellen und sich einfach mal ausruhen, erholen und den Hobbys nachgehen. Damit das neue Schuljahr gut startet, ist es wichtig, dass die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern über das Zeugnis sprechen. Die Noten zeigen, wo die Stärken und Schwächen liegen. Es sollten gemeinsam Absprachen getroffen werden, wie die Leistungen im neuen Schuljahr verbessert werden können. Mein Tipp: An den Strand oder in die Hängematte einfach ein Buch mitnehmen. Lesen entführt in spannende Welten und bildet, ohne dass man sich allzu sehr anstrengen muss!

Ottokar: Und für Lehrer?
Kurth: Auch die Lehrerinnen und Lehrer haben eine Pause verdient. Hinter ihnen liegt ein anstrengendes Schuljahr. Nun ist es an der Zeit, neue Energie für den Schulstart in sechs Wochen aufzutanken. Ich danke für das große Engagement unserer Lehrer und wünsche allen einen erholsamen Urlaub.
Doch nicht alle schulfreien Tage sind für die Lehrer auch Urlaubstage. Die Vorbereitung des Unterrichts im kommenden Schuljahr steht schon vor der Tür. Noch bevor die Schüler die Klassenzimmer betreten, sind unserer Lehrer schon wieder im Einsatz und bereiten alles für einen guten Schulstart vor.

Ottokar: Derzeit liest man in den Zeitungen immer, wir bräuchten mehr Lehrer und die sächsischen Lehrer seien zu schlecht bezahlt. Früher hieß es immer, Lehrer hätten zu viele Ferien. Wie erklären Sie sich diesen Wandel der öffentlichen Meinung?
Kurth: Ich sehe das als Wertschätzung für den Lehrerberuf und für die hohen Anforderungen, die die Lehrer bewältigen müssen.

Ottokar: Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen.

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