
Screenshot: www.projektschmiede.net
Noch nichts vor in den Sommerferien? Dann schnell bei KITRAZZA anmelden. Unter dem Motto „Wir bauen unsre eigene Stadt“ werkeln, basteln und managen Kinder von 7 bis 11 Jahre gemeinsam ihre eigene TraumZauberStadt – mitten in Pieschen! Zwischen Bürgerstraße und Leipziger Straße, in der Nähe vom Emmers, wird vom 23. Juli bis 3. August eine Kinderstadt mit eigenen Regeln, Läden und Häusern entstehen – alles in Eigenregie ihrer Bewohner. In diesen zwei Wochen sind die Kinder die Bestimmer, die Erwachsenen haben keinen Zutritt, abgesehen von den Mitarbeitern der Projektschmiede. Zur 9.TraumZauberStadt erfinden sie ihre eigenen Regeln und Lösungen, und treffen sich täglich im Kinderparlament, um über die nächsten Schritte und Projekte abzustimmen. So ist sicher gestellt, dass die Traumstadt ein buntes, lustiges und gemeinschaftliches Projekt ist, bei dem für jedes Kind etwas dabei ist.
Seit Januar laufen die Vorberitungen für KITRAZZA, eine Aktion der Projektschmiede, auf Hochtouren.
Wer Lust hat mitzubauen, kann sich hier weitere Infos holen und anmelden.

Screenshot: www.sachsen-macht-schule.de
„Natürlich. Vielfältig. Lebendig!“ – unter diesem Motto startet der Sächsische Schulgartenwettbewerb in die 8. Runde. Und in diesem Rahmen findet auch das 7. Forum zur Natur- und Umweltbildung statt.
Wie können wir unsere Schule als Lern- und Lebensort gestalten? Wie legen wir Beete für den Schulgarten an? – Diese und andere Fragen werden im Forum besprochen, Anregungen gegeben und Erfahrungen ausgetauscht. Hier wird Lehrern ein Programm geboten zur Umweltbildung und praxisnahe Anweisung für die Gestaltung des Schulgartens und Schulgeländes mit auf den Weg gegeben. Dabei spielt die aktive Beteiligung der Schüler eine zentrale Rolle.
Das Forum findet am 11. und 12. 05. 2012 am Sächsischen Bildungsinstitut in Meißen statt und bietet neben Vorträgen und verschiedenen Workshops die Möglichkeit zum Austausch, Nachmachen und Kennenlernen regionaler und überregionaler Umweltbildungsprojekte. Ein zusätzliches Highlight ist die Bekanntgabe der Preisträger des 8. Sächsischen Schulgartenwettbewerbs.
Infos zur Anmeldung und zum Programm gibt es hier.

Screenshot: www.ljbw.de
Lagerfeuer, Abenteuer, Zelten und auf große Schatzsuche gehen – mithilfe modernster Technik! Für ein Wochenende können sich Jungen (7 bis 11 Jahre alt) auf eine spannende Entdeckungsreise begeben.
Gemeinsam mit zwei ausgebildeten Pädagogen des Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. geht es auf Schnitzeljagd im Zschonergrund– mit GPS, Caches, Koordinatensystemen und Karten. Und das funktioniert, laut offizieller Beschreibung, so:
„Ausgestattet mit einem Global Positioning System (GPS)-Empfänger und den Koordinaten eines “Schatzes” (Cache) aus dem Internet kann man die Schätze finden, die jemand anderes an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat. Wie das alles funktioniert erklären wir auf anschauliche Weise, in dem wir es machen – sowohl suchen als auch verstecken und natürlich auch finden ;)“
Das Geocoaching findet vom 08.06. bis zum 10.06. 2012 statt. Anmeldung ist bis zum 24.05.2012 möglich.
Weitere Informationen gibt es hier.

Screenshot: www.ssr-dresden.de
Stellenabbau im Bildungswesen und Sanierungsstau – dagegen demonstrieren am Donnerstag (10.05.2012) Schüler und Studenten aus ganz Sachsen. Bis zu 7000 sollen es laut Sächsische Zeitung werden! Die Protestaktion wird vom Studentenrat der TU Dresden initiiert. Die Schüler nehmen mit einem extra Demozug teil, wie es auf der Seite des Stadtschülerrat Dresden heißt. Gemeinsam wollen sie für eine bessere Bildungspolitik auf die Straße gehen und werden dabei von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, dem Sächsischen Lehrerverband, dem Philologenverband Sachsen und dem Landeselternrat unterstützt. Die Situation wird aufgrund von Lehrermangel, fehlenden Schulen und Unterrichtsausfall immer akuter (Ottokar berichtete) und darauf soll bei der Großdemo und einer Kundgebung vor dem Landtag aufmerksam gemacht werden. Im Aufruf des Studentenrats der TU heißt es dazu:
Die Landesregierung gefährdet mit ihrer aktuellen Kahlschlag-Politik die Zukunft Sachsens. Denn trotz steigender Schüler- und Studierendenzahlen werden überall Mittel gekürzt und Lehrpersonal abgebaut. In den Schulen halten schon jetzt Eltern Unterricht, um den Lehrbetrieb überhaupt aufrecht zu erhalten. Bis 2030 werden 26.000 von 30.000 sächsischen Lehrerkräften in Rente gehen und anstatt angemessene Lösungsansätze zu präsentieren, rennt die Staatsregierung sehenden Auges in die Misere. Dieses Bild setzt sich an den sächsischen Hochschulen genau so fort.
Gefordert werden:
- Bedarfsgerechte Neueinstellungen von Lehrern bzw. Referendarsstellen,
- Die Dokumentation von Unterrichtsausfall wie er an den Schulen vorzufinden ist und
- Die Behebung des Sanierungsstaus in Sachsen.
Informationen zu Treffpunkten, Forderungen etc. gibt es hier und hier.

Screenshot des Epaper: Schule in Not
In einem 14-tägigen Spezial nimmt die „Sächsische Zeitung“ aus verschiedenen Perspektiven das kränkelnde Dresdner Schulwesen unter die Lupe.
Lehrermangel, marode Gebäude, nicht genügend Plätze – diese drei Übel werden für die Situation in Dresden verantwortlich gemacht und wurden bereits beim 4. Runden Tisch zum Schulnetzplan 2012 heiß diskutiert (Ottokar berichtete). In der „Sächsischen Zeitung“ heißt es dazu:
Was sind die Ursachen für die Situation? Welche Probleme gibt es noch? Wie wirken sie sich auf das Lernen aus? Wie und von wem können sie gelöst werden? Diesen Fragen geht die Sächsische Zeitung in den kommenden zwei Wochen in der Serie „Schule in Not“ nach.
Titel des einführenden Beitrags „Dresden muss über 100 Schulen sanieren“
Folgende Beiträge sind schon erschienen:
Teil 1: „Wie steht es um Dresdens Schulen? – eine Bestandsaufnahme“
Teil 2: „Neue Millionenlücken für den Bau von Schulen“
Das Thema morgen: „Wo kommen bloß die ganzen Schüler her?“
Das Spezial gibt es entweder online (weitere Infos gibt es hier) oder in der Printausgabe.
Es lohnt sich!

Screenshot von elternetzwerk-dresden.de.
Eine Gruppe von engagierten Eltern hat die Seite elternnetzwerk-dresden.de gestartet. Dort wollen sie mittels Kleinanzeigen und Beratung versuchen, dem Problem der mangelnden Kinderbetreuungsplätze in der Landeshauptstadt entgegenzuwirken. Passend dazu lautet die Überschrift auf der ersten Seite: “Kinderbetreuung? Es sieht düster aus in Dresden”.
Auf der Startseite heißt es weiter: +Weiterlesen

Julius Ambrosius Hülße
Am 02.05.2012 wäre Julius Ambrosius Hülße 200 Jahre alt geworden. Der 1812 in Leipzig geborene Mathematiker und Techniker, nach dem in Dresden ein Gymnasium (das Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasium in Dresden Reick ) und ein Gebäude der Technischen Universität (der Hülße-Bau auf der Helmholtzstraße 10) benannt wurden, war unter anderem Direktor der Technischen Bildungsanstalt in Dresden und Abgeordneter im Innenministerium. Er setzte sich leidenschaftlich für die Reform des Bildungswesens ein. 1841 änderte Hülße den Lehrplan der Gewerbe- und Baugewerkenschule zu Chemnitz und führte u.a. den Unterricht in Geographie und Geschichte ein. Durch seine weitsichtigen Neuerungen verhalf er der Ingenieursausbildung der Königlichen Polytechnischen Schule Dresden zu einer wichtigen Modernisierung, die den Anforderungen der Industrialisierung entgegen treten konnte. Außerdem richtete er Stipendien und Stiftungen für leistungsstarke Schüler ein. Hülße verstarb am 26.06. 1876 in Dresden.
Weitere Informationen zu seinem Schaffen gibt es hier.
Morgen (3.5.2012) darf getanzt werden! Mit einem Tanz-Flashmob wollen die jungen Projektmacher von Think Big andere Jugendliche ermutigen, ihre guten Ideen in die Tat umzusetzen.
Ob ein Graffiti-Workshop, der Bau eines Skateparks oder ein Kochkurs für Kinder – Hauptsache ist, dass es gemeinnützig ist und viele Jugendliche anspricht.
Unter dem Motto „Denkt groß, legt los“ können sich bis 15.12.2012 wieder 14- bis 25-Jährige für die 400-Euro-Förderung bewerben, um ihr Projekt zu realisieren. Think Big macht es möglich. Die Initiative, unterstützt durch die Telefónica Germany und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), hilft jungen Menschen dabei finanziell und mit Coachings.
Im letzten Jahr wurden fast 40 gemeinnützige Projekte in Sachsen von Jugendlichen umgesetzt, darunter zum Beispiel ein Selbstverteidigungskurs sowie ein Breakdancebattle mit 350 Tänzern und Zuschauern. Dabei machen die Jugendlichen von Anfang bis Ende alles selbst. Um ordentlich die Werbetrommel zu rühren, laden das Jugendzentrum SPIKE und das Stadtteilzentrum EMMERS deswegen ein, beim morgigen Flashmob in Dresden mit dabei zu sein.
Wer mehr über den Flashmob wissen will, wendet sich an Frank Meißner vom SPIKE Dresden: 0351 2818084 oder kontakt@SPIKEDresden.de.
Weitere Informationen zu Think Big gibt´s hier.

Der Runde Tisch Schulnetzplanung Dresden.
Autorin: Stephanie Teistler
Es wird pragmatisch am Runden Tisch zum 2. Entwurf des Schulnetzplans. Bürgermeister Winfried Lehmann ist angeschlagen und spricht nur selten ein heiseres Machtwort, Schulverwaltungschef Falk Schmidtgen ist noch etwas zerknirscht ob der Kritik an seiner Rolle beim vergangenen Treffen (OTTOKAR berichtete). Er hält sich deshalb heute vorsorglich zurück. Das öffnet zumindest den Raum, verschiedene Lösungsansätze durchzuspielen.
Neben den bis jetzt wohl am konstruktivsten Gesprächen – von der ein oder anderen erhitzten Pausendiskussion abgesehen – gibt es aber auch noch andere Neuerungen: So unterstützen die etwa 30 Zuschauer einige Vertreter des Runden Tisches diesesmal gleich mehrfach mit (wenn auch verhaltenem) Applaus. Darüber freuen konnten sich allerdings ausschließlich Schulleitungen und der Kreiselternrat – für Politik und Verwaltung hat das Publikum maximal Tuscheln mit gedämpften Stimmen übrig.
Gewichtiger jedoch ist die bisher einmalige Änderung des, zu Beginn des Runden Tisches festgelegten, Rederechts. Denn das Publikum setzt sich an diesem Samstag nicht nur aus interessierten Lehrern und Lehrerinnen zusammen, sondern auch aus den Schulleitungen vieler der betroffenen Gymnasien. Auf Anfrage der Gymnasiallehrer darf nun also auch jeweils ein Vertreter der behandelten Schulen ein kurzes Statement zur Schulsituation abgeben und so auf konkrete Missstände in der Schulnetzplanung hinweisen.
Thema Gymnasien: Ist die Schulnetzplanung nicht pädagogisch genug?
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Screenshot: www.genialsozial.de
Einen Tag lang arbeiten, statt die Schulbank zu drücken – und damit auch noch Gutes tun! Zum mittlerweile 8. Aktionstag “genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut“ am 17.07.2012 erledigen Schüler wieder einen Tag lang Tätigkeiten für Unternehmen, Vereine oder Privatpersonen, die im Joballtag normalerweise liegen bleiben. Der erarbeitete Lohn kommt dann Projekten zugute, die die Lebensbedingungen von Jugendlichen in Sachsen und in der Welt verbessern wollen, wie der Eerepami Regenwaldstiftung, das Lotus-Kinderheim in Indien und der Kirchenbezirk Bautzen/Kamenz für den Bau einer Oberschule für körperbehinderte Jugendliche. Letztes Jahr beteiligten sich insgesamt 230 sächsische Schulen an der Aktion und erarbeiteten stattliche 375.000 Euro! Interessierte Schulen können sich noch bis zum 01.05.2012 bei der Sächsischen Jugendstiftung anmelden. Die Teilnahme ist für alle Schüler selbstverständlich freiwillig.
Mehr Infos gibt’s hier.
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